network planning

Bei der Planung von Funknetzen ist die Berechnung der zu erwartenden Versorgungsqualität von essentieller Bedeutung.

Als planendes Ingenieurbüro gehört diese Leistung selbstverständlich zu unserem Portfolio, genau wie die zur Validierung der Ergebnisse notwendigen Messfahrten.

Diese Berechnungen werden gemäß Ihrer Aufgabe "Prädiktionsrechnungen" (= Vorhersage) genannt.

Hierbei kommen moderne Simulationstechniken zur Anwendung.

Die Stärke des von der Sendeantenne abgestrahlten elektromagnetischen Hochfrequenzfeldes wird mit dem Abstand mit quadratischem Faktor gedämpft (sog. Freifelddämpfung).

Zusätzlich zur Freifelddämpfung wird die Ausbreitung des Felds auch durch die wirksame Antennenhöhe, Antennentyp, Wahl der Sendefrequenz, Reflektion an Hindernissen, Bebauung, Bewaldung und Witterungsverhältnisse beeinflusst. Diese Parameter werden als Pfadverlust zusammengefasst.

Um verlässliche Aussagen treffen zu können, sind mehrere Simulationsläufe notwendig, die alle Eckwerte respektieren und damit einen Korridor an möglichen Ergebnissen liefern.

Die berechneten Feldstärkewerte werden als Farbwerte in die topographischen Karten eingetragen.

So ist es möglich, Reserven bei der Planung von Funknetzen einzubeziehen.

Die vorliegenden Beispiele zeigen die Planung zum Ersatz eines 80 MHz Senders durch einen 400 MHz Sender in städtischer Infrastruktur unter Beibehaltung des Standortes und der Sendeleistung. Die 0dB Antenne musste durch eine 5 dB Gewinnantenne getauscht werden, um im Kernbereich des Versorgungsgebietes ähnliche Verbindungsqualiät zu erreichen. Die Simulation zeigt ausserdem, dass das Versorgungsgebiet stärker begrenzt ist. Zudem müssen die Mobilstationen ebenfalls mit Gewinnantennen ausgestattet werden, um den Pfadverlust auszugleich

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